Gedichte twittern

Das Literatur-Café twittert seit einiger Zeit unter @literaturcafe. Twitter und Literatur - das schrie förmlich nach einem Lyrikwettbewerb. Und da ist er auch schon: Twitter-Lyrik. Gedichte in 140 Zeichen. Ich habe mit Wolfgang Tischer, dem Betreiber des Literatur-Cafés, über das heute gestartete Projekt gesprochen:

Freitag, 20. Februar 2009

Grafik
Bildquelle/Urheber literaturcafe.de

Wie bist du auf die Idee zu einem Twitter-Lyrik-Wettbewerb gekommen?

Das Tolle ist, dass sich die Literatur fast immer auch alle technischen Möglichkeiten und Angebote erschlossen hat, seien es Radio, Handy oder das Internet. Immer wurde und wird ausgelotet, was hier literarisch möglich ist. Man denke nur an die Diskussion in den 90er Jahren, ob das Internet tatsächlich eine neue Form von Literatur ermöglicht, die sogenannte Netzliteratur. Ich fand das schon damals reichlich akademisch und habe vieles lieber ausprobiert.

Lyrik mit 140 Zeichen twittern ist einfach spannend und macht Spaß - auch dem Leser. Außerdem passt das sehr gut, denn gerade Gedichte sind und waren oft strengen Formen unterworfen, egal ob Sonett, Limerick oder Haiku. Viele…

weiterlesen

Twitter-Interview (5) - Sascha Lobo

Eine Twitter-Interviewserie kann nicht vollständig sein, wenn ich dazu nicht auch denTwitterer mit den meisten Followern (im deutschsprachigen Twitterverse) befragt hätte: @saschalobo

Donnerstag, 19. Februar 2009

Grafik

Hallo Sascha, laut twitterholic.com twitterst du seit 8. Mai 2007. Kannst du dich noch daran erinnnern, wie du damals von Twitter erfahren hast?

Nicht hundertprozentig, aber ich bin fast sicher, dass es über @kosmar passiert ist. @kosmar ist für mich der Übernerd. Alles Technische muss zunächst durch @kosmar hindurch - wenn es diesen Test besteht, hat es Chancen, etwas zu werden.

@kosmar als eine Art Durchlauferhitzer sozusagen ;-) Aber verrate doch mal, was dich an Twitter fasziniert.

Vor allem das Gefühl, dabei zu sein beim Pulsieren des Netzes, fast in Echtzeit mitzubekommen, wenn irgendwo irgendetwas im Netz bzw. in der Kohlenstoffwelt passiert. Die Zeiten etwa, wo man eine gehackte Seite erst am Tag danach per Screenshot auf irgendeinem Blog gefunden hat, sind vorbei. Man ist…

weiterlesen

Twitter-Interview (4) - Matthias Zellmer

Mit @Zellmi habe ich auch schon die eine oder andere DM ausgetauscht, und auch unsere @reply-Dialoge fand ich immer sehr unterhaltsam. Auf meine Interviewfragen hat er sehr ausführlich und informativ gentwortet:

Donnerstag, 19. Februar 2009

Grafik

Hallo Zellmi, du bist ja schon relativ lange bei Twitter. Verrätst du uns das Datum deines ersten Tweets?

Das war am 19. Oktober 2007 um 18:07. Ich verrate dir sogar was ich geschrieben habe … damals hab ich noch geschrieben, inzwischen twittere ich ja eher. Und bevor jetzt die Frage nach dem Unterschied im Raum stehen bleibt: Wenn ich irgendwas erlebe, ob belanglos oder bedeutsam, dann erwische mich inzwischen oft dabei, dass ich im Kopf schon mal den passenden Tweet formuliere. Aber zurück zu meinem ersten Tweet. Er lautete: “Ich habe gerade die Anmeldeprozedur hier durchlaufen und nun wird es spannend: Tatäääääää!!!! Mein erster Beitrag ….”. Und ich finde es sagenhaft, dass ich schon damals die von mir so sehr geschätzten Punkte verwendet habe. Die sind nämlich ein…

weiterlesen

Twitter-Interview (3) - leo1969

Ich folge leo1969 schon eine ganze Weile. Wir haben irgendwan festgestellt, dass er zufällig in der Gegend wohnt, wo ich aufgewachsen bin. Natürlich wollte ich von ihm auch einige Twitterfacts in Erfahrung bringen:

Freitag, 13. Februar 2009

Grafik

Leo, wann hast du denn angefangen zu Twittern?

Das war irgendwann im Oktober 2007. Twitter hat als ersten Beitrag den 26.10.2007 vermerkt.

Das ist ja auch schon recht lange. Wo oder von wem hast du von Twitter erfahren?

Das war aus dem Schlaflos_in_München Forum. Erst hatte ich mich dem Trend verwehrt. Dann war es aber um mich geschehen :-)

Das scheint vielen so zu gehen: Erst Ablehnung, dann Sucht ;-)  Was fasziniert dich denn so an Twitter?

Für mich die ideale Kommunikationsform mit vielen Menschen auf der Welt.

Anfangs twitterten die meisten Leute nur aus Spaß an der Freude, aber der Marketingaspekt rückt ja immer mehr in den Vordergrund. Was hältst du von dieser Entwicklung oder nutzt du sie gar selbst? Vielleicht magst du ja angeben, was du beruflich tust?

Beruflich:…

weiterlesen

Twitter-Interview (2) - Chaos_Manu

Mit Chaos_Manu, Geek und Rollenspieler, habe ich schon den einen oder anderen Plausch per DM gehalten. Zeit ihn mal höchst offiziell zu seinem Twitterleben zu befragen:

Donnerstag, 12. Februar 2009

Grafik

Hallo Manu, darf ich dich zu Twitter interviewen?

Ganz im Sinne des Internet-Seelenexhibitionismus freue ich mich immer, wenn ich Umfragen finde und noch mehr, wenn ich sogar welche geschickt bekomme :D *bequemen Sessel such* *Glas Wasser bereit stell* Dann wollen wir mal.

Also los:  Verrätst du uns das Datum deines ersten Tweets?

Ich muss gestehen, ich musste nachsehen. Wenn ich den Angaben trauen darf, dann erblickte mein erster Tweet im Jahr 2008, am 11. April um 11:11 Uhr das Licht der digitalen Welt. Nach anfänglichem Enthusiasmus blieb allerdings mein Weblog eine Weile auch für Kurze Statements im Vordergrund. Seit Oktober jedoch ist Twitter mein ständiger Begleiter, sowohl zuhause, als auch in der Firma und (dank Smartphone) unterwegs.

Weißt du noch wie bzw. von wem du von…

weiterlesen

Twitter-Interview (1) - Mela Eckenfels

Treffpunkt Twitter ist, nunja, eben ein Treffpunkt für Twitterer und für alles zum Thema Twitter. Mit dieser Twinterview-Reihe möchte ich meine Follower nicht nur näher kennenlernen, sondern sie auch bekannt machen. Miteinander, untereinander, durcheinander. Oder so. Den Anfang macht @Felicea aka Mela Eckenfels.

Mittwoch, 11. Februar 2009

Grafik

Mela Eckenfels ist Kochbuchautorin. Klingt komisch - ist aber so. Doch gemeinsam mit Petra Hildebrandt hat sie nicht das drölfzigste Normalo-Kochbuch erschaffen, nein, aus der Feder der beiden Schleckermäulchen stammen höchst innovative Veröffentlichungen: Zunächst wäre da das LARP-Kochbuch zu nennen - Ein Kochbuch für Live Action Role Player, kurz Rollenspieler. Denn schließlich isst Gandalf der Graue (darf der bei einem LARP überhaupt mitspielen? Ich oute mich hiermit als komplett unwissend) nicht einfach eine Currywurst. Die gab es in Mittelerde nämlich nicht. Und für viele begeisterte Rollenspieler zu kochen ist ja auch eine Herausforderung der speziellen Art, die mithilfe dieses Buches aber durchaus lösbar wird.
Der große Wurf gelang den beiden jedoch mit dem Kochbuch für Geeks.…

weiterlesen
Seite 1 von 1 Seiten insgesamt.